Designprojekte u.a.

Tish Murtha © Ella Murtha, Alle Rechte vorbehalten
Juvenile Jazz Bands – Tish Murtha © Ella Murtha

Tish Murtha : England 78–81

Vom 29. März bis 12. Mai 2019 @ Willy-Brandt-Haus in Berlin.
Kuratiert von Benjamin Ochse in Zusammenarbeit mit Ella Murtha.

Particia Anne »Tish« Murthas Fotografien stehen in der Tradition der Dokumentation der britischen Arbeiterklasse, die erstmals von Charles Dickens in seinem Gesellschaftsroman »Oliver Twist« ausführlich beschrieben wurde. Tish Murtha fotografierte das »ganz normale« Leben auf den Straßen in ihrer Umgebung in den späten 70er und frühen 80er Jahren. Sie wollte zeigen wie Polizisten Jugendliche verprügelten, wie sie in ihrem Vorstellungsgespräch für einen Studienplatz für Fotografie sagte und daraufhin postwendend von der Universität aufgenommen wurde. Weitere Informationen finden Sie hier …

Marsha Burns - Looking Back - im Haus am Kleistpark 2019
Marsha Burns – Looking Back – im Haus am Kleistpark © Benjamin Ochse

Marsha Burns » Looking Back «

Vom 4. April bis 26. Mai 2019 @ Haus am Kleistpark in Berlin.
Kuratiert von Benjamin Ochse

Mit der Fotoausstellung Marsha Burns »Looking Back« rufen wir eine in Berlin fast vergessene US-amerikanische Fotografin in unser Gedächtnis zurück. Marsha Burns war die einzige US-Fotografin, die 1984 im Rahmen der »Werkstatt für Photographie« an der VHS Kreuzberg zu einem Workshop eingeladen wurde. Weitere Informationen finden Sie hier …

Mit Licht zeichnen Fotografien von Efraim Habermann
Fotografien von Efraim Habermann © Benjamin Ochse

»Mit Licht zeichnen«
Fotografien von Efraim Habermann

Vom 17. Juni bis 12. August 2018 @ Kommunale Galerie Berlin.
Zu seinem 85. Geburtstag  präsentiert die Kommunale Galerie Berlin bisher weniger bekannte Fotografien. Kuratiert und mit einer Einführung von Benjamin Ochse.

Geboren wurde Efraim Habermann am 19. Juni 1933 in Berlin. Er wuchs in der Familie des jüdischen Schuhgeschäftsbesitzers Gerhard Habermann in Berlin Mitte auf. Weitere Informationen finden Sie unter…

Bauhaus Tel Aviv – das Ende einer Vision

Bauhaus Tel Aviv | Verfall einer Idee © Benjamin Ochse
Bauhaus Tel Aviv | Verfall einer Idee © Benjamin Ochse

Eine Fotodokumentation zum 100. Geburtstag einer Legende, mit Fotografien und einem Essay von Benjamin Ochse. Die »Weiße Stadt« in Tel Aviv gehört seit 2003 zum UNESCO Weltkulturerbe. Über 4.000 Gebäude wurden meist von Bauhausschülern entworfen, die aus Europa nach Palästina flohen. Die Idee der Bauhäusler, Architektur, Kunst und Handwerk zu verbinden, passte zu dem Traum von einer neuen, besseren Gesellschaft. Nur noch wenige Häuser sehen noch so aus wie sie geplant und gebaut wurden, zahlreiche Gebäude wurden abgerissen oder wurden dem Verfall preisgegeben, andere Gebäude wurden umgebaut oder erweitert. Weitere Bilder aus der Serie finden Sie bei AKG Images unter Bauhaus Tel Aviv

 

Arbeiten von Hildegard Ochse in der Ausstellung Kreuzberg – Amerika . Werkstatt für Photographie 1976–1986 bei C/O Berlin im Amerika Haus © Benjamin Ochse
Frühe Arbeiten von Hildegard Ochse © Benjamin Ochse

Lippische Künstlerinnen

Künstlerinnen im Aufbruch zur Moderne.
Von Ida Gerhardi bis Ilse Häfner-Mode.

Mit Fotografien von Hildegard Ochse
Co-Kuratiert von Benjamin Ochse u.a.
Vom 22. April bis 17. Juni 2018 @ Galerie Schwalenberg.

Hildegard durfte 1952 mithilfe eines Stipendiums für ein Jahr in die USA reisen. Im Sommer schiffte sie sich auf dem schnellsten Ozeanliner der Welt, der SS United States, von Le Havre in Frankreich in Richtung New York ein. Mit auf der Reise hatte sie ein Fotokamera, ein Geschenk ihres Vaters, die sie durch die USA begleiten sollte. Dabei entstanden erste bemerkenswerte Aufnahmen, mehr …

C|O Berlin
C|O Berlin, 2016 © Benjamin Ochse

Kreuzberg – Amerika

Werkstatt für Photographie 1976–1986

C/O Berlin präsentiert vom 10. Dezember 2016 bis 12. Februar 2017 die Fotoausstellung »Kreuzberg – Amerika« Werkstatt für Photographie 1976 – 1986, u. a. mit Unikaten aus dem Nachlass von Hildegard Ochse. Die Fotoausstellung ist Teil eines Projektes zur Aufarbeitung der Geschichte über die Werkstatt für Photographie (1976–1986) in Berlin-Kreuzberg, mit C/O Berlin, Museum Folkwang Essen und dem Sprengel Museum Hannover. Die Ausstellung in Berlin besuchten über 30.000 Besucher, weitere Informationen finden Sie hier …

Leuchtturm an der Küste Schotlands, 2011 © Benjamin Ochse
Leuchtturm an der Küste Schottlands, 2011 © Benjamin Ochse

Benjamin Ochse @ akg images

Bei akg images finden Sie über 2.000 ausgewählte Fotografien aus unserem Archiv und dem Nachlass: akg images ist eines der großen europäischen Bildarchive für Zeitungen und Zeitschriften, Online-Medien und Werbung, Bücher und Ausstellungen. Weitere ausgesuchte Fotografien finden Sie bei Saatchi Art.

 

Das Dorf
Das Dorf © Hildegard Ochse

Zwischen eigener Sicht und authentischer Realität

Das Lebenswerk der Berliner Autorenfotografin Hildegard Ochse

Vom 6. November 2015 bis 14. Februar 2016 in der Kommunale Galerie Berlin.
Eine Ausstellung kuratiert von Tina Sauerländer in Zusammenarbeit mit Benjamin Ochse.

Die Ausstellung beleuchtet das Lebenswerk Hildegard Ochses vor dem Hintergrund der fotografischen Sichtweise zwischen Subjektivität und Objektivität anhand von über 100 Arbeiten aus verschiedenen, teils bisher unbekannten Serien. Erstmals findet eine Aufarbeitung der Biografie von Hildegard Ochse statt, die anhand von Originaldokumenten und Fotos präsentiert wird.

Hildegard Ochse interessierte sich nicht für das Schöne, sie mochte das Authentische. Berlin hasste und liebte sie, fand es schön und gleichzeitig hässlich, vor allem aber lebendig. »Wir haben viele Probleme, aber die werden nicht hinter einer schönen Fassade versteckt wie anderswo«, schrieb sie im Jahr 1985 über die Stadt, in der sie seit 1973 bis zu ihrem Tod 1997 lebte. Ihre fotografischen Serien stellen ein Sinnbild für größere Zusammenhänge dar. Die Bilder von Menschen auf den Straßen Berlins sind eine symbolische Darstellung der Großstadt, die Isolation, Härte und Verzweiflung als einen Teilaspekt der Stadtkultur schildert.

Kuratorenführung in der Kommunalen Galerie Berlin
Kuratorenführung mit Tina Sauerländer © Benjamin Ochse

 

Karl-Ludwig Lange - Der Photograph © Benjamin Ochse
Filmausschnitt aus Karl-Ludwig Lange | Der Photograph © Benjamin Ochse

Karl-Ludwig Lange | Der Photograph

Buch und Regie Benjamin Ochse.
Der Photograph Karl-Ludwig Lange, 1949 in Minden geboren, zog im Alter von 17 Jahren nach Berlin-West, um sich dort zum Fotografen ausbilden zu lassen. Er absolvierte ein Volontariat bei der Deutsche Presse-Agentur und arbeitete als Assistent von Will McBride. Ab Anfang der Siebzigerjahre begann er in Berlin zu fotografieren und verfolgte seine künstlerischen Ziele konsequent. Seitdem gehört er zu den maßgebenden Vertretern der Stadt- und Autorenfotografie in Deutschland. Im Laufe seiner Karriere hat er seine Arbeiten in über 40 Ausstellungen gezeigt.

In dem Porträt spricht Karl-Ludwig Lange darüber, wie er während seiner Schulzeit in Holzminden zur Fotografie kam und später eine Ausbildung in Berlin begann. Er erklärt seine Ansichten zur Fotografie und spricht über seine Vorbilder, Einflüsse und Ideen zur Fotografie. Die Geschichte über sein erstes verkauftes Bild in einer Berliner Galerie.
Weitere Informationen finden Sie unter Karl-Ludwig Lange – Der Photograph

Hotel 1000 Sterne © Benjamin Ochse
Hotel 1000 Sterne © Benjamin Ochse

Hotel 1000 Sterne

Fotografien von Benjamin Ochse
Vom 21. November 2013 bis 1. März 2014 @ Caritas-Galerie Berlin.
In der erstmals gezeigten Fotodokumentation von Benjamin Ochse geht es nicht um die obdachlosen Menschen als Protagonisten, sondern um ihre Über-Lebensräume. Im Mittelpunkt stehen ihre Strategien, in einer feindlichen urbanen Umgebung mit einfachsten Mitteln auf lange Sicht zu behaupten. Die Bilder zeigen ungeschönt, mit wie wenig Obdachlose im Alltag auskommen und wie sie sich vor der Umwelt zu schützen versuchen. Wie sie sich ein Minimum an Privatsphäre schaffen mit den wenigen Dingen, die sie noch besitzen. Die Serie macht auf das Schicksal von Menschen, die auf der Straße leben aufmerksam, ohne sie selbst dar- und bloßzustellen. Die Bilder berühren, erstaunen und erschüttern. Sie regen dazu an, die eigene Situation und die derer, die auf der Straße ums Überleben kämpfen, zu reflektieren.

Metamorphose
Metamorphose © Hildegard Ochse

WendeZeit (1989–1991)

Fotografien von Hildegard Ochse
Kuratiert von Benjamin Ochse
Vom 13. August bis 1. November 2013 @ Landtag Brandenburg.
Die Ausstellung »WendeZeit 1989–1991« mit Arbeiten der Berliner Fotografin Hildegard Ochse beleuchtet die ereignisreichen Monate zwischen friedlicher Revolution in vier Sequenzen: Die Berliner Mauer während der Öffnung im November 1989, gefolgt von einem Rundgang durch die Dörfer und Städte Brandenburgs im Frühjahr 1990 sowie Kinderporträts von 1990/91 und dem Zerfall der Mauer und Grenzanlagen im Jahr 1990. Die in dokumentarischem Schwarz-Weiß gehaltenen Fotografien verklären nichts. Greifbare Erleichterung der ersten Tage nach der Maueröffnung mischt sich mit den Zumutungen der Provisorien dieser Tage. Im Kontrast zu dem schnellen Gang der Ereignisse steht der Alltag im Brandenburgischen. Die Menschen in Ochses Bildern sind aufgebrochen, aber noch nicht angekommen. Am Ende liegt die Mauer sinnentleert, vergessen und von erstem Unkraut überwuchert im ehemaligen Todesstreifen. In der gezeigten Auswahl von rund 40, zum Teil bisher unveröffentlichten Fotoarbeiten klingt die Wucht des gesellschaftlichen Auf- und Umbruchs nach, ohne das Neues Zeit hatte zu wachsen.